Was viele nicht wissen: Hormonstörungen und chronische Beschwerden wie Zyklusprobleme, Müdigkeit, Hautprobleme oder Unruhe können auch durch ganz alltägliche Dinge in unserem Zuhause mitverursacht werden. In Putzmitteln, Plastikverpackungen, Raumdüften oder Kosmetikprodukten stecken oft Stoffe, die unser Hormonsystem durcheinanderbringen – ganz ohne dass wir es merken.
Diese sogenannten endokrinen Disruptoren können in winzigen Mengen ausreichen, um unser feines inneres Gleichgewicht zu stören – besonders bei sensiblen Menschen, Kindern oder Frauen in hormonellen Umbruchphasen.
Doch keine Sorge: Du musst nicht dein ganzes Zuhause auf den Kopf stellen. Mit ein paar einfachen, bewussten Entscheidungen kannst du viele dieser Belastungen vermeiden – und so einen gesunden, hormonfreundlichen Raum für dich und deine Familie schaffen. In diesem Beitrag zeige ich dir, wie das ganz unkompliziert geht.
Filtere dein Wasser
Leitungswasser kann Rückstände von Hormonen, Pestiziden oder Schwermetallen enthalten. Mit einem guten Wasserfilter (z. B. mit Aktivkohle) kannst du viele dieser Belastungen reduzieren und deinem Hormonsystem etwas Gutes tun.
Kaufe keine (in Plastik) eingewickelte Lebensmittel
Plastikverpackungen können hormonähnliche Substanzen wie BPA oder Phthalate abgeben. Greife lieber zu unverpacktem Obst und Gemüse oder nimm deine eigenen Stoffbeutel und Vorratsdosen mit zum Einkaufen.
Versuche jeden Tag ins Schwitzen zu kommen
Schwitzen hilft dem Körper, Schadstoffe über die Haut auszuscheiden und das Lymphsystem in Schwung zu bringen. Schon ein schneller Spaziergang, leichtes Yoga oder ein Saunagang zu Hause können einen Unterschied machen.
Probiere Trockenbürsten auf deiner Haut
Trockenbürsten regt die Durchblutung und den Lymphfluss an, was die natürliche Entgiftung unterstützt. Verwende eine Naturborstenbürste und bürste deine Haut morgens vor dem Duschen – das dauert nur 2–3 Minuten.
Verwende keine Kunststoffe zur Aufbewahrung von Lebensmitteln
Wechsle zu Glasbehältern, Edelstahl oder Keramik – besonders bei warmen Speisen oder ölhaltigen Lebensmitteln. Das verhindert, dass hormonstörende Stoffe ins Essen übergehen. Auch Teebeutel aus Kunststoff sind keine gute Wahl. Einfache Tipps zur hormonfreundlichen Ernährung findest du in diesem Beitrag.
Kaufe keine parfümierten Produkte
Synthetische Duftstoffe können hormonell wirksam sein, auch wenn sie angenehm riechen. Wähle stattdessen duftfreie Produkte oder solche mit natürlichen ätherischen Ölen. Schaue in der Drogerie mal auf die Inhaltsstoffe und suche nach Parfüm in der Liste. Ich stelle meine Naturkosmetik aus diesem Grunde nur noch selber her.
Verwende nur biologische Frischedüfte
Wenn du Raumdüfte magst, nutze reine ätherische Öle in einem Diffuser oder selbstgemachte Sprays mit Alkohol und Bio-Ölen. So bleibt die Luft frisch – ganz ohne künstliche Duftstoffe.
Reinige dein Zuhause ökologisch
Viele herkömmliche Reinigungsmittel enthalten aggressive oder hormonaktive Chemikalien. Setze stattdessen auf einfache Hausmittel wie Natron, Essig und Zitronensäure oder kaufe zertifizierte ökologische Reinigungsprodukte.
Viele Chemikalien sind endokrine Disruptoren (Hormonstörer)
Wenn du deinen Haushalt auch mit einer Checkliste umstellen willst, kannst du dir hier mein Vorbild ausdrucken. So kannst du nach und nach abhaken, welche Haushaltsdinge du schon zu hormonfreundlich und nachhaltig geändert hast. Hier findest du meine Liste für einen hormonfreundlichen Haushalt zum Download.
Schreibe mir gerne: Wie einfach ist es dir gefallen, deinen Haushalt umzustellen?
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